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Kinderhörbuch-CDs

Hier finden Sie all unsere  Kinderhörbücher auf CD.
 



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Hier haben Sie die Möglichkeit, unsere deutschsprachigen Kinderhörbücher in weniger als 5 Minuten im mp3-Format auf Ihren Computer herunterzuladen.

 



Zweisprachige
Kinderhörbuch-CDs

 

Einige unserer Hörbücher für Kinder sind zweisprachig in deutsch und englisch erhältlich inkl. Text zum Mitlesen in beiden Sprachen.

 

"Alles bestens, wunderschöne Geschichten für kleine Menschen. Danke!"

 

 

 

Ostfriesland Magazin - 02/2007


Englisch     


Familie Twigg und die unbegrenzten Möglichkeiten des Optimismus
von Theresia de Jong

 Neuenburg.  „In Deutschland unmöglich“, heißt es oft, wenn Geschichten aus den USA über abenteuerliche Firmengründungen in der Presse stehen. Alan Twigg hingegen hat das Motto: „Unmöglich sage ich nicht gern!“ und ist mit dieser Einstellung auch in Deutschland gut gefahren. Alan Twigg ist Engländer und hat vor einigen Jahren „Twigg’s Translations“, einen Übersetzungsservice im Internet, gegründet.  Der läuft inzwischen so gut – mit Kunden wie Lufthansa, Hugo Boss, Deutsche Bank, Messe Düsseldorf – , dass er längst sein Betätigungsfeld erweitert hat.  Wie aber kommt ein Engländer dazu, in Deutschland ein Übersetzungsbüro zu gründen?  Es war ein Pfeil des Liebesgottes Amor, der Alan Twiggs Leben von Grund auf verändern sollte.  Im Urlaub auf Teneriffa 1994 lernte er seine heutige Frau Susanne kennen, und – zielstrebig wie er ist – verkaufte er bereits ein Jahr später seine kleine Transport-Agentur in England und zog zu seiner Traumfrau nach Osnabrück. „Ich kam da an mit einem riesigen Koffer und ein paar Reisetaschen,“ erinnert er sich mit einem verschmitzten Lächeln. Nun hieß es mit Elan Deutsch zu lernen.  Als LKW-Fahrer bei Mannesmann hatte er dazu Gelegenheit: in seinem Truck lief den gesamten Tag Info-Radio. „Das ist die beste Sprachschule, die man sich denken kann,“ sagt er rückblickend.  Dann aber löste die Firma den Standort Osnabrück auf und Alan Twigg wurde arbeitslos.  Mit seiner optimistischen Lebenseinstellung beschloss er darin eine Chance zu sehen.  Zum Beispiel, um sich wieder selbstständig zu machen.

Gemeinsam mit seiner Frau überlegte er, welchen Service er anbieten könnte, um seine Fähigkeiten zu nutzen.  Die Idee vom Übersetzungsservice kam recht rasch, denn Alan Twigg hatte erlebt, dass die Englischkenntnisse in vielen mittleren Unternehmen durchaus eine kleine professionelle Unterstützung gebrauchen konnten.  Insbesondere im Zeitalter der Globalisierung müssen Produktinformationen oder Firmenbroschüren eben auch in Englisch verfasst werden. So kaufte er sich einen Computer, lernte wie man eine Homepage bastelt, übte Blindschreiben auf der Tastatur und bot einen Übersetzungs-Service - meist vom Deutschen ins Englische - im Internet an:  „Twiggs Translations“ war geboren.  Erste Kunden kamen, aber recht bald merkte der rührige Engländer, dass eine Homepage ins gigantische Netz zu stellen, allein nicht ausreicht, um wirklich viele Kunden zu erreichen.  „Man muß auch gefunden werden,“ stellte er fest.  Was also lag näher, als sich auch darum zu kümmern.  Die Suchmaschinen Optimierung ist inzwischen zu einer zweiten Firma avanciert, die hauptsächlich seine Frau Susanne betreibt.  Unter www.finding-tom.de kann man nachlesen, was getan werden kann, um im gigantischen, weltweiten Angebot nicht unter zu gehen.  „Denn was hilft es mir eine Homepage zu haben, wenn die Leute mich schon kennen müssen, um überhaupt auf mich aufmerksam zu werden. Eigentlich soll es doch so sein, dass meine Homepage mir hilft, neue Kunden zu bekommen.“  Es ist eine besondere Kunst, die eigene Seite so zu verlinken, dass sie bei einer entsprechenden Suchanfrage bei den Suchmaschinen bereits auf der ersten oder zweiten Seite auftaucht, denn „weiter schauen die meisten Leute einfach nicht.“  Wer also erst auf Seite 10 oder zwölf oder noch weiter hinten gelistet ist, wird erst gar nicht zur Kenntnis genommen. „Dann hätte man sich das Geld für die Homepage-Erstellung besser sparen können,“ meint Alan Twigg.  Durch Erfahrung weiß er, wie man Homepages „nach vorne“ bringt.  „Das ist so, wie vorne auf den Gelben Seiten zu sein.  Die Suchmaschinen-Optimierung ist ein Geschäft mit Zukunft,“ ist er überzeugt.  „Denn durch das Internet wird sich unser gesamtes Verkaufssystem ändern.  Ohne Online-Unterstützung wird es immer schwieriger werden.“  Umgekehrt stecken gerade für kleine - und sogar nur regional tätige - Firmen im Internet ungeahnte Möglichkeiten.  „Da können es kleine Anbieter mit Multies aufnehmen,“ gerät Alan Twigg ins Schwärmen, denn er weiß von den Vorzügen kleiner flexibler Strukturen.  Alan Twigg wäre nicht Alan Twigg, wenn er nicht auch diese Erfahrung weitergeben würde.  Er hat ein Hörbuch ins Netz gestellt, in dem er Tricks und die ungeahnten Möglichkeiten der Suchmaschinen Optimierung weitergibt.    

Seit vier Jahren wohnen die Twiggs im friesischen Neuenburg: „Wir brauchten ein größeres Haus, nicht zuletzt wegen des Büros. Auf einen Ort waren wir nicht festgelegt, denn unsere Arbeit verläuft ja ausschließlich über den Computer, da spielt es dann keine Rolle mehr, wo der Schreibtisch steht.  Wir wollten gerne an die Küste und frische Luft schnuppern. Im Internet – wo auch sonst – wurden wir fündig. Das Haus in Neuenburg entsprach genau unseren Vorstellungen.  Wir haben es besichtigt und sagten noch am selben Tag zu.  Die Verkäufer konnten es gar nicht glauben,“ erzählt Susanne Twigg. Ein Spaziergang durch den Ort mit der schönen Schlossanlage und nicht zuletzt die besondere Atmosphäre im Urwald hatte die Familie sofort überzeugt. Ihren Job als Justizangestellte bei der Staatsanwaltschaft in Osnabrück hatte Susanne Twigg schon einige Zeit zuvor aufgegeben. „Damals konnten meine Bekannten nicht verstehen, wie ich einen so sicheren Job im öffentlichen Dienst gegen die relative Unsicherheit einer neu gegründeten Firma eintauschen konnte. Ich habe es nie bereut und könnte mir inzwischen gar nicht vorstellen wieder einen Job von 9 bis 5 zu haben.“ Die ehemaligen Kollegen treffen sich übrigens einmal pro Jahr bei Twiggs in Neuenburg zum Grillen und sind jetzt auch überzeugt, dass sich Susannes Mut durchaus gelohnt hat. Die Übersetzungsfirma ist längst fest etabliert und beschäftigt freiberufliche Übersetzter u.a. aus Kanada, Australien und England.  Sie haben auch für die UNESCO übersetzt und sind Stamm-Übersetzer eines Verlags, der zweisprachige Magazine für Luxus-Güter herausgibt.

„Es ist wirklich egal, wo man lebt.  Früher mußte jemand, der eine große Karriere anstrebte, in Städte ziehen.  Das ist nicht mehr nötig.  Wir sind an einem Zeitpunkt, wo sich alles verändert.  Durch das Internet gibt es keine abgelegenen Gebiete mehr.  Das ist sicherlich für alle Ostfriesen auch ein Grund zur Freude,“ meint Alan Twigg und ist ebenfalls froh, jetzt in einer Gegend mit hohem Freizeitwert zu leben.  Geboren und aufgewachsen in Sheffield, einer Industriestadt in Englands Norden mit hoher Arbeitslosigkeit und wenig Perspektiven für Jugendliche, weiß er wovon er spricht.

Inzwischen hat Alan Twigg noch einen Hörspiel-Verlag gegründet: Playtime Books.

Können Sie sich vorstellen, was passieren würde, wenn Ihre kleine Tochter ein Stück vom Mond ausgerechnet in Ihrem Garten finden würde?  Das ist nämlich den Eltern von Marie passiert und – natürlich – handelt es sich hierbei „nur“ um eine Geschichte. Eine schöne Geschichte übrigens und nur eine von 14 Geschichten, die Susanne und Alan Twigg gerade als Hörbücher veröffentlicht haben.  „Kinder können viel leichter eine Fremdsprache erlernen als Erwachsene. Kinder, die frühzeitig englischsprachiges Hörmaterial angeboten bekommen, entwickeln viel leichter ein "Ohr" für die englische Sprache.  Aus diesem Grund haben wir beschlossen, unsere Hörbücher zweisprachig anzubieten. So könnte ein Kind beispielsweise zunächst eine Erzählung in Deutsch anhören und später, wenn es den Inhalt der Geschichte bereits kennt, auf Englisch. Dadurch werden die Geschichten natürlich noch faszinierender, und nachdem das Kind bereits weiß, was in der Geschichte passiert, ist es auch viel einfacher, der englischen Geschichte zu folgen,“ erklärt Alan Twigg sein neues Erfolg versprechendes Konzept.  Die Geschichten sind für alle, die ihre Kinder zweisprachig erziehen wollen, eine gute Hilfe.  Die Twigg Kinder – Lea (9 Jahre) und Tom (10 Jahre) - können beide Varianten verstehen und haben alle Geschichten vorab ausgetestet.

Die Idee Kindergeschichten zu erstellen und vermarkten kam übrigens von Alan Twiggs Mutter Ann, die in England wohnt, und schon immer gerne Geschichten erzählt und geschrieben hat.  Seit sie in Rente ist, findet sie endlich die Zeit, sich dieser Beschäftigung mit Hingabe zu widmen.  Entstanden sind auf diese Weise Geschichten wie: „Opa Grummel“, „Tom auf der Roboter-Insel“, „Eine Sonnenblume für Lea“, „Rotes Männchen, grünes Männchen“, und natürlich: „Der zerbrochene Mond“.  Die CDs sind im Internet bequem per Download verfügbar, können aber auch Online bestellt werden (www.playtime-books.de).  Gesprochen werden die Geschichten von Susanne Twigg (deutsch) und Ann Twigg (englisch).  Was beiden viel Spaß gemacht hat.   

Tom und Lea sind es auch, die einigen Hauptakteuren der Kindergeschichten ihren Namen gaben.  Beziehungsweise es war Oma Ann, die den Helden in den Geschichten mit den Namen ihrer Enkel versah.  In den letzten Sommerferien haben die beiden tüchtig mitgeholfen und haben am laufenden Band CDs sortiert, verpackt und gestapelt.  Jetzt sind sie natürlich sehr gespannt, wie die Geschichte bei anderen Kindern weltweit ankommen.  Die Freunde in Neuenburg jedenfalls, die alle Geschichten vorab „abnahmen“, waren restlos begeistert.

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