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It was the last day of term and all the children were looking forward to the Easter Holidays. In Mrs Dodd’s class every Easter she always gave all the children an Easter Egg as they went home on the last day and the children were eagerly waiting as she opened up the big brown paper bag on her table. She reached inside the bag and one by one shouted everyone’s name out to come forward and get their Easter Egg. And this year she had an extra surprise for the children. As well as giving them all an Easter Egg she gave them a packet of Sunflower seeds as well.
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Es war der letzte Schultag vor den Osterferien und alle Kinder freuten sich auf das bevorstehenden Osterfest. Jedes Jahr bekamen alle Kinder in Frau Blümchens Klasse am letzten Tag vor den Ferien ein wunderschönes Osterei geschenkt, das sie mit nach Hause nehmen durften. Uns so warteten die Kinder auch diesmal gespannt, als Frau Blümchen die große braune Tüte auf ihrem Schreibtisch öffnete. Sie griff in die Tüte und rief nacheinander die Namen ihrer Schüler auf, damit sie nach vorne kommen und ihr Osterei in Empfang nehmen konnten. In diesem Jahr hatte Frau Blümchen auch noch eine besondere Überraschung für die Kinder. Sie hatte nicht nur für jedes Kind ein Osterei, sondern alle bekamen zusätzlich auch noch ein Tütchen mit Sonnenblumensamen. |
| Mrs. Dodd told the children that they were going to have a competition to see whose sunflower could grow the tallest. She told them to plant the seeds in their garden when they got home and in the summer when the seeds had all grown, whoever had got the tallest sunflower would be the winner of the competition and would receive a special prize. The children were all very excited and ran out of the classroom with their Easter Egg and a packet of sunflower seeds. |
Frau Blümchen erklärte den Kindern, dass sie einen Wettbewerb machen würden, bei dem derjenige gewinnt, dessen Sonnenblume am höchsten wächst. Alle Kinder sollten die Samen zu Hause in ihrem Garten einpflanzen. Und im Sommer, wenn alle Samen gewachsen wären, würde das Kind mit der größten Sonnenblume den Wettbewerb gewinnen und einen besonderen Preis erhalten. Die Kinder waren alle sehr aufgeregt und liefen mit ihrem Osterei und dem Tütchen Sonnenblumensamen aus dem Klassenzimmer.
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| When Lea got home she went out into the garden to look for the best place to plant her seeds. Mrs Dodd had told the children to plant the seeds somewhere where it was sunny because then they would grow better. Lea looked around and decided that the best place to plant the seeds was by the side of the apple tree because she knew that was a very sunny part of the garden. She went inside to fetch her dad and together they dug the earth up, planted the seeds and patted the earth back down. Then Lea went to fetch the watering can and gave the seeds a good drink of water. She stood back and felt very pleased with herself. She felt sure that the seeds would grow well and, who knows, they might even grow higher than the apple tree. |
Als Lea nach Hause kam, ging sie gleich in den Garten und hielt Ausschau nach einem geeigneten Platz, um ihre Samen zu pflanzen. Frau Blümchen hatte ihnen erklärt, dass die Samen am besten an einem schönen sonnigen Platz wachsen würden. Also sah Lea sich um und beschloss, dass sie ihre Samen am besten in der Nähe des Apfelbaums einpflanzen würde, denn sie wusste, das dieser Teil des Gartens viel Sonne bekam. Lea ging ins Haus um ihren Vater zu holen, und gemeinsam gruben sie die Erde auf, streuten die Samen ein und deckten sie anschließend wieder mit Erde zu. Danach holte Lea eine Gießkanne um die Samen ordentlich mit Wasser zu begießen. Sie trat zurück, besah sich ihr Werk und war sehr zufrieden. Ganz sicher würden ihre Samen gut wachsen und, wer weiß, vielleicht würden sie sogar höher wachsen als der Apfelbaum.
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| After the Easter holiday when the children went back to school, Mrs Dodd asked if they had all planted their seeds. Yes, everyone in the class had planted them and now the competition was about to begin. Everyday Lea went into the garden and watered the seeds, looking for the first sign that they were growing, but nothing seemed to be happening. “You’ll just have to be more patient” said her mum “they’ll start to grow in a week or so, you’ll see”. But soon everybody in Lea’s class were talking about how their sunflowers were starting to grow and still Lea’s seeds weren’t growing. “Don’t worry” said her dad, when Lea told him that everybody else’s sunflowers were growing “you wait, they’ll start to grow all at once”. But still nothing happened. Lea was beginning to feel very disappointed especially when Mrs Dodd asked everyone in the class to put up their hands if their sunflowers were growing and Lea was the only one who didn’t put up her hand. |
Nach den Osterferien, als die Kinder wieder zur Schule gingen, fragte Frau Blümchen, ob sie auch alle ihre Samen gepflanzt hätten. Ja, alle Kinder in der Klasse hatten sie gepflanzt, der Wettbewerb konnte also beginnen. Jeden Tag ging Lea in den Garten, begoss die Samen mit Wasser und hielt Ausschau nach den ersten Anzeichen dafür, dass sie wachsen würden, aber nichts schien zu passieren. „Du musst einfach etwas mehr Geduld haben“, sagte ihre Mutter „du wirst sehen, in ein, zwei Wochen werden sie anfangen zu wachsen“. Bald schon sprachen alle Kinder in Leas Klasse davon, dass ihre Sonnenblumen angefangen hatten zu wachsen, nur Leas Samen hatten noch nicht zu wachsen begonnen. „Mach dir keine Sorgen“, sagte ihr Vater, als Lea ihm davon erzählte „deine Sonnenblumen werden sicher alle auf einmal anfangen zu wachsen“. Aber es passierte immer noch nichts. In Lea machte sich mehr und mehr Enttäuschung breit, besonders wenn Frau Blümchen die Kinder bat ihre Hand zu heben, wenn ihre Sonnenblumen gewachsen waren und Lea war die einzige, die nicht ihre Hand hob.
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| When she got back home from school she went in the garden and looked at where she had planted the seeds. It all looked just the same. Nothing was growing. Why was it that all the other children’s seeds had grown but not her’s? It just wasn’t fair. She certainly wouldn’t win the competition. The next day Mrs Dodd said that everybody should start to measure their sunflowers because in a few weeks time who ever had the tallest sunflower would be the winner and get a very special prize. |
Immer wenn sie von der Schule heim kam, ging sie in den Garten und schaute auf die Stelle, wo sie die Samen eingepflanzt hatte. Es sah immer gleich aus, nichts wuchs. Warum nur waren die Samen der anderen Kinder gewachsen und ihre nicht? Das war einfach nicht fair! Sie würde den Wettbewerb bestimmt nicht gewinnen. Am nächsten Tag sagte Frau Blümchen, dass nun jeder damit beginnen könnte seine Sonnenblumen zu messen, denn in nur wenigen Wochen würde derjenige, der die größte Sonnenblume hat, Sieger des Wettbewerbs sein und einen ganz besonderen Preis bekommen.
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| The next few weeks passed quickly and still Lea’s seeds hadn’t grown at all. The big day arrived when everybody in the class had to take in the measurement of their tallest sunflower. All the children were very excited. They were all hoping that they would be the one who won the prize. But Lea wasn’t excited. She felt really sad and told Mrs Dodd that her seeds hadn’t even grown through the earth. All the other children laughed, they thought it was funny. The winner of the competition was a boy that had grown a sunflower that was 6ft tall and poor Lea’s hadn’t even grown a shoot. |
Die nächsten Wochen vergingen wie im Flug und Leas Samen waren immer noch kein Stück gewachsen. Der große Tag war gekommen und jeder in der Klasse musste angeben, wie hoch seine größte Sonnenblume gewachsen war. Alle Kinder waren sehr aufgeregt. Jeder hoffte natürlich, dass er derjenige sei, der den Preis gewinnen würde. Lea war kein bisschen aufgeregt. Sie war sehr betrübt und sagte zu Frau Blümchen, dass ihre Samen noch nicht einmal aus der Erde gesprossen seien. All die anderen Kinder lachten, sie fanden das lustig. Sieger des Wettbewerbs wurde ein Junge, dessen Sonnenblume 2 Meter gewachsen war. Arme Lea, ihre waren nicht einmal aus der Erde geschossen.
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| Lea was really upset about it all and when she got home she went down the garden and stood and looked at the little plot at the side of the apple tree where she had planted the seeds. It was still the same, nothing had grown. “I wish I was magic and could make my sunflowers grow to be the tallest in all the world” she said “but it doesn’t really matter now, because the competition has been won anyway”. Then she went inside to play with her toys. But Lea was about to get the biggest surprise of her life, because the next day when she looked out of the window she could see a sunflower growing at the side of the apple tree. She ran outside to have a look. It wasn’t very big but it had already got a very nice flower on it and it seemed as though it was smiling. |
Lea war jetzt wirklich traurig und als sie nach Hause kam, ging sie in den Garten und schaute auf das kleine Beet neben dem Apfelbaum, wo sie die Samen gepflanzt hatte. Es war immer noch nichts zu sehen. „Ach, wenn ich doch nur zaubern könnte“, seufzte Lea „dann würde ich mir die größten Sonnenblumen in der ganzen Welt herbeizaubern. – Aber jetzt ist es ja ohnehin egal, denn der Wettbewerb ist ja sowieso vorbei.“ Dann ging sie Haus um mit ihren Puppen zu spielen. Dabei wartete auf sie die größte Überraschung ihres Lebens, denn als sie am nächsten Tag aus dem Fenster blickte, sah sie neben dem Apfelbaum eine Sonnenblume wachsen. Lea lief nach draußen um sie genauer in Augenschein zu nehmen. Die Sonnenblume war nicht sehr groß aber sie hatte bereits eine sehr schöne Blüte, und es sah aus, als ob sie lächelte.
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| Lea was so excited she ran inside and told her Mum. “Well, at least it has started to grow at long last” said her Mum “even if the competition has been won, but I don’t suppose it will grow very big now”. When Lea told Mrs Dodd that her sunflower had started to grow, Mrs Dodd smiled and said “Maybe yours is a different sunflower, Lea, to all the others and it won’t grow as big but it will still be very nice to have in the garden all summer”. |
Lea war so aufgeregt, dass sie gleich ins Haus lief und ihrer Mutter davon erzählte. „Oh wie schön“, sagte ihre Mutter „dann hat zu guter Letzt also doch noch eine Sonnenblume angefangen zu wachsen, auch wenn der Wettbewerb nun vorbei ist. Ich glaube allerdings nicht, dass sie jetzt noch sehr hoch wachsen wird.“ Als Lea Frau Blümchen erzählte, dass ihre Sonnenblume zu wachsen begonnen hatte, lächelte Frau Blümchen und sagte: „Vielleicht ist deine Sonnenblume anders als all die anderen und vielleicht wird sie nicht so hoch wachsen, trotzdem wird es schön sein sie den ganzen Sommer über im Garten blühen zu sehen.
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| Lea was beginning to feel more happier now and when she got back home she went to have another look at the sunflower. It had grown some more since the morning and as Lea looked at it she could see a face on the flower smiling back at her. Was she just seeing things? She called to Tom her brother “Tom, Tom, come over here, can you see a face on this sunflower?” Tom came running up to look but as he did the face disappeared. “Don’t be silly” said Tom “sunflowers don’t have faces” and he ran off. Lea looked at the sunflower again and the face had come back, smiling at her again. Lea stood and looked at it. The smile on the face seemed to be growing bigger and bigger and she could see two eyes and a nose. Then to Lea’s amazement the sunflower winked one eye at her. “Tom, Tom” she shouted “come back quick, it has got a face”. But the same thing happened again. As soon as Tom came running up to look the face disappeared. |
Lea fühlte sich jetzt wieder etwas glücklicher und als sie nach Hause kam, ging sie noch einmal in den Garten um einen kurzen Blick auf ihrer Sonnenblume zu werfen. Sie war seit dem Morgen noch etwas mehr gewachsen und als Lea sie ansah, konnte sie ein Gesicht auf der Blume erkennen, das ihr zulächelte. Aber – das konnte doch gar nicht sein! Sie rief nach ihrem Bruder: „Tom, Tom, komm her, kannst du das Gesicht auf der Sonnenblume sehen?“ Tom kam herbeigelaufen, aber sobald er da war, verschwand das Gesicht. „Sei nicht albern“, sagte Tom „Sonnenblumen haben keine Gesichter“, dann rannte er fort. Lea sah wieder zur Sonnenblume hin und das Gesicht war wieder da und lächelte ihr zu. Lea stand und schaute. Das Lächeln auf dem Gesicht schien größer und größer zu werden, nun konnte sie auch zwei Augen und eine Nase erkennen. Und dann, zu Leas Erstaunen, zwinkerte die Sonnenblume ihr mit einem Auge zu. „Tom, Tom“ rief Lea „komm zurück, schnell, sie hat ein Gesicht!“ Aber das Gleiche passierte wieder. Sobald Tom angelaufen kam, verschwand das Gesicht. |
| “Lea, stop shouting me, I’m playing” said Tom “you’re being silly, it’s only the same as any old sunflower, it hasn’t got a face” and off he went to play with his friends. As soon as Tom had gone the face came back, smiling at Lea again. Lea smiled back at the sunflower. Tom was wrong. This wasn’t any old sunflower, it was Lea’s own special sunflower and she suddenly felt very, very happy. |
„Lea, hör auf mich andauernd zu rufen, ich spiele“, sagte Tom, „du bist albern, es ist nur eine gewöhnliche Sonnenblume wie jede andere auch, sie hat kein Gesicht.“ Und dann ging er um mit seinen Freunden zu spielen. Sobald Tom weg war, kam das Gesicht zurück und lächelte Lea wieder an, und Lea lächelte zurück. Tom hatte Unrecht. Dies war nicht nur irgendeine gewöhnliche Sonnenblume, es war eine ganz besondere Sonnenblume, die ganz allein ihr gehörte, und plötzlich fühlte Lea sich sehr, sehr glücklich.
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| Her mum shouted that tea was ready and she went in the house. She looked out of the window at the sunflower but she couldn’t see the face on it now. Maybe Tom was right, perhaps she was being silly. How could a sunflower smile and wink at her. She decided to forget all about it. The next day was Saturday. “No school today” thought Lea as she was having her breakfast. “I’ll go and see if anybody is playing”. But just then her Mum shouted from the garden. “Lea, Lea, come out here and look at your sunflower”. Lea ran outside. What a shock she got. The sunflower had grown even bigger. It was as tall as the apple tree. It was so tall now she couldn’t see if it had got a face on it or not but was so pleased that the sunflower was getting bigger. If it grew anymore it would be bigger than the one that won the competition. |
Ihre Mutter rief zum Abendbrot und sie ging ins Haus. Durchs Fenster sah sie zur Sonnenblume hin, aber das Gesicht war nicht mehr zu erkennen. Vielleicht hatte Tom ja Recht, vielleicht war sie albern. Wie konnte eine Sonnenblume lächeln und ihr zuzwinkern. Sie beschloss das ganze zu vergessen. Am nächsten Tag war Samstag. „Keine Schule heute“ dachte Lea, als sie beim Frühstück saß. „mal sehen, ob jemand mit mir spielt.“ Gerade in dem Moment rief ihre Mutter aus dem Garten nach ihr. „Lea, Lea, komm raus und schau dir deine Sonnenblume an!“ Lea lief nach draußen und traute ihren Augen kaum. Die Sonnenblume war noch mehr gewachsen. Sie war jetzt genau so hoch wie der Apfelbaum, so hoch, dass Lea nicht mehr erkennen konnte, ob sie ein Gesicht hatte oder nicht. Aber das war im Moment auch gar nicht wichtig. Lea war so glücklich, dass ihre Sonnenblume wuchs. Wenn sie jetzt noch ein kleines bisschen höher wachsen würde, dann wäre sie größer als die Sonnenblume, die den Wettbewerb gewonnen hatte. |
| The sunflower just kept on growing. It grew and it grew. It was now so tall that the top of it was high up in the clouds. Everybody came to look at Lea’s sunflower. Never had a sunflower grown so big. The newspaper man came to take a picture of Lea standing at the side of it and it was even on the television about Lea’s sunflower which was the biggest sunflower in all the world. Lea wasn’t magic like she had wished, but she had somehow managed to grow the biggest sunflower that anybody had ever grown. |
Tatsächlich wuchs die Sonnenblume immer weiter. Sie wuchs und wuchs. Bald war sie so groß, dass ihr Blütenkopf hoch oben in den Wolken war. Viele Leute kamen um sie anzusehen. Nie zuvor war eine Sonnenblume so hoch gewachsen. Ein Mann von der Zeitung kam und machte ein Foto von Lea neben ihrer Sonnenblume. Sogar im Fernsehen wurde von der größten Sonnenblume auf der ganzen Welt berichtet. Lea konnte zwar nicht zaubern, wie sie es sich gewünscht hatte, aber sie hatte es irgendwie geschafft die wohl größte Sonnenblume auf Erden wachsen zu lassen.
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| When all the fuss was over and everybody had gone, Lea who by now was the happiest little girl in the school, went into the garden and stood looking up at the sunflower. She couldn’t see the top of it, but as she looked up, the sunflower bent over and Lea could see the smiling face again. She went over to it and she could hear it laughing. Then the sunflower suddenly started talking. “Lea, Lea, come closer, I want to tell you a secret” Lea was shocked. The sunflower could actually talk. She went closer and the sunflower had such a happy smiling face that Lea felt like smiling and laughing. “Lea” said the sunflower “I’m a magic sunflower and I can make you magic as well”. Lea just didn’t know what to say. She remembered that she had wished she was magic and could grow the tallest sunflowers ever, but she had never expected her wish to come true. The sunflower started to laugh and as it laughed all golden dust fell onto the floor. It looked just like gold dust. “Lea, rub the dust onto your hands and you will become magic and be able to make everyone happy. Nobody you know will ever feel miserable again”. Then the sunflower winked at Lea and lifted it’s head back up into the clouds. |
Als der ganze Trubel vorbei war und alle Leute gegangen waren, ging Lea, die mittlerweile das glücklichste Mädchen der ganzen Schule war, in den Garten und blickte auf ihre Sonnenblume. Sie konnte deren Kopf nicht sehen, aber als sie nach oben schaute, da beugte sich die Sonnenblume zu ihr hinunter und Lea konnte das lächelnde Gesicht wieder sehen. Sie trat etwas näher, da konnte sie ein Lachen hören, und dann begann die Sonnenblume plötzlich zu sprechen. „Lea, Lea, komm näher, ich möchte dir ein Geheimnis verraten.“ Lea war schockiert. Die Sonnenblume konnte tatsächlich sprechen. Sie trat näher und die Sonnenblume hatte solch ein glücklich lächelndes Gesicht, dass Lea gar nicht anders konnte als ebenfalls zu lächeln und zu lachen. „Lea“, sagte die Sonnenblume „ich bin eine Zauber-Sonnenblume und ich kann auch dir Zauberkräfte geben.“ Lea wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie erinnerte sich, ja, sie hatte sich gewünscht zaubern zu können, um die größte Sonnenblume wachsen zu lassen, aber sie hatte niemals erwartet, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen würde. Die Sonnenblume begann zu lachen, und als sie lachte, da fiel ein goldener Staubregen zu Boden. „Lea, reib den Staub in deine Hände und du wirst Zauberkräfte bekommen, mit denen du alle Menschen glücklich machen kannst. Niemand den du kennst, wird jemals wieder traurig sein.“ Dann zwinkerte die Sonnenblume Lea noch einmal zu und hob ihren Kopf zurück in die Wolken.
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| Lea looked down and saw all the golden dust on the floor that had fallen from the sunflower. She bent down and rubbed the dust onto her hands. Straight away all little yellow specks showered all over her and she felt a warm glow on her just as if the sun was shining. She ran into the house and felt so happy she just started to laugh and laugh. |
Lea blickte auf den Boden und sah all den Goldstaub, der von der Sonnenblume herabgerieselt war. Sie bückte sich und rieb den Staub auf ihre Hände. Sofort rieselten lauter kleine gelbe Staubkörner über ihren gesamten Körper und sie fühlte einen warmen Glanz, gerade so als ob die Sonne schien. Sie lief ins Haus und fühlte sich so glücklich, dass sie nur noch lachte und lachte.
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| Her Mum was cooking the tea and turned round to see what was making Lea laugh. “What are you laughing at Lea” she asked. Lea ran over to her Mum and gave her a big hug and the next minute her Mum was laughing too. She didn’t know why, but she suddenly felt so happy she forgot all about cooking the tea and together Lea and her Mum danced around the kitchen. They just couldn’t stop laughing. Tom came into the kitchen to see if his tea was ready but the same happened to Tom. He forgot all about his tea and danced round the kitchen with Lea and his Mum. All three of them felt so happy they just couldn’t stop laughing. |
Ihre Mutter bereitete gerade das Abendessen vor und drehte sich um, um zu sehen was Lea zum Lachen brachte. „Worüber lachst du?“ fragte sie. Lea lief zu ihrer Mutter und umarmte sie. Daraufhin begann ihre Mutter ebenfalls zu lachen. Sie wusste gar nicht nicht warum, aber sie fühlte sich plötzlich so glücklich, das sie darüber sogar die Zubereitung des Abendessens vergaß, und zusammen, Lea und ihre Mutter, tanzten sie durch die Küche und konnten nicht aufhören zu lachen. Tom kam in die Küche um zu sehen, ob sein Abendessen fertig war, aber das gleiche geschah mit ihm. Er vergaß das Abendessen und tanzte mit Lea und seiner Mutter durch die Küche. Alle drei fühlten sich so glücklich, dass sie nicht aufhören konnten zu lachen.
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| “Whatever is happening in here” said Lea’s Dad as he came in to see if the tea was ready. “Aren’t we going to have any tea today, I’m getting really hungry”. But the next minute Lea’s Dad started to laugh. He didn’t know what he was laughing at either, but he suddenly felt so happy that he forgot how hungry he was and started to dance round the kitchen with everyone else. They all laughed and laughed. They laughed so much and felt so happy. They had never before known so much happiness. What a lovely feeling. They would never again feel miserable. Finally, they all sat down to eat their tea. As they were eating, Lea told them all about the magic sunflower and how it had made her into a very special little girl who could make everybody happy. Lea’s Mum and Dad thought she was making it up and didn’t really believe her, but Lea knew she was special and could make everybody happy and the next day at school she was going to make sure that there wasn’t one miserable face anywhere. |
„Was ist denn hier los?“ fragte Leas Vater, als er kam um zu sehen, ob sein Essen fertig ist. „Gibt es heute Abend nichts zu essen, ich habe einen Bärenhunger.“ Doch dann fing auch er an zu lachen. Er wusste auch nicht, warum er lachte, aber er fühlte sich plötzlich so glücklich, dass er seinen Hunger vergessen hatte und er begann mit den anderen durch die Küche zu tanzen. Alle vier lachten und lachten und fühlten sich überglücklich. Nie zuvor hatten sie so etwas gekannt. Was für ein herrliches Gefühl. Nie wieder würden sie sich unglücklich fühlen. Schließlich setzten sie sich hin und aßen ihr Abendbrot. Beim Essen erzählte Lea ihnen alles über die Zauber-Sonnenblume und darüber, wie sie die besondere Gabe erhalten hatte alle Menschen glücklich zu machen. Leas Eltern dachten natürlich, dass sie sich das alles nur ausgedacht hatte und glaubten ihr nicht so recht. Aber Lea wusste, dass sie diese Gabe hatte und sie beschloss, dass am nächsten Tag in der Schule nicht ein einziges trauriges Gesicht zu sehen sein würde.
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| Lea couldn’t wait to get to school the next morning to see if she really could make everybody happy like the sunflower had told her. As soon as she went into the playground she ran over to where all her friends were playing. They all seemed happy anyway so it was no good trying to make them happy. Lea looked around the playground and suddenly saw a little girl who had fallen down and was crying. Lea went over to her, touched her hand and straight away the little girl stopped crying and started to smile. She soon forgot all about falling down and started to play again. Next Lea went over to two boys she could see who were arguing and just about to start fighting. She ran up to them and patted them both on the head. The next minute big smiles came across their faces and they were friends again. All day long, every time Lea saw somebody who was unhappy she made them smile and forget their troubles. She felt so pleased with herself. It was true what the sunflower had told her. Nobody she knew was ever going to feel miserable again. She was magic and had the power to stop anybody from feeling unhappy. Lea had a wonderful time all summer. Because she felt so happy everybody she knew felt happy. It had been a long time since she had seen anybody with a miserable face. |
Lea konnte es kaum abwarten am nächsten Morgen in die Schule zu kommen. Sie wollte sehen, ob sie wirklich jeden glücklich machen konnte, so wie die Sonnenblume es ihr gesagt hatte. Als sie auf den Schulspielplatz kam, lief sie sofort rüber zu ihren Freunden, die dort bereits am spielen waren. Nun, wie es aussah, waren die sowieso schon glücklich. Also brauchte sie sie nicht mehr glücklich machen. Lea schaute sich auf dem Spielplatz um und sah plötzlich ein kleines Mädchen, dass hingefallen war und weinte. Lea ging zu ihr, berührte ihre Hand und sofort hörte das kleine Mädchen auf zu weinen und fing stattdessen an zu lachen. Sie vergaß ganz, dass sie hingefallen war und begann wieder zu spielen. Als nächstes sah Lea zwei Jungen, die sich stritten und kurz davor standen sich zu raufen. Sie lief zu ihnen und berührte kurz ihre Köpfe. Im nächsten Moment machte sich ein glückliches Lächeln auf ihren Gesichtern breit und sie waren wieder Freunde. Den ganzen Tag über brachte Lea Menschen, die unglücklich aussahen, zum Lachen und ließ sie ihre Sorgen vergessen. Und das machte Lea selbst sehr glücklich. Die Sonnenblume hatte ihr die Wahrheit gesagt. Keiner den sie kannte würde jemals wieder traurig sein. Sie hatte die Zauberkraft, die alle Menschen glücklich machen konnte. Lea hatte den ganzen Sommer über viel Spaß. Da sie selbst so glücklich war, fühlten sich auch alle, die sie kannten, glücklich. Schon seit langer Zeit hatte sie kein einziges trauriges Gesicht mehr gesehen.
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| The sunflower was too tall to be able to see it’s smiling face but everyday Lea went into the garden and gave the sunflower a big hug. It was her very own magic sunflower and now she would always be happy and be able to make everyone else happy. But one day when she was hugging the sunflower it bent down and spoke to her again. “Lea, Lea, come closer I have something very important to tell you”. Lea put her face closer to the sunflower and listened carefully. “It’s getting to the end of the summer and soon I shall start to die, but you mustn’t be sad, you must always stay happy and because you are a very special little girl I want you to plant all the seeds I drop in your garden and next year if you look after them and water them you will have another magic sunflower and you will be able to do lots of other magic things”. Then the sunflower smiled and winked at Lea, and put it’s head back up into the clouds again. |
Die Sonnenblume war zu groß, als dass man ihr lächelndes Gesicht hätte sehen können, dennoch ging Lea jeden Tag in den Garten und nahm sie einmal ganz fest in ihren Arm. Die Zauber-Sonnenblume gehörte ihr ganz allein und nun würde sie immer glücklich sein und auch andere glücklich machen können. Eines Tages aber, als sie die Sonnenblume umarmte, beugte sich diese hinunter und sprach erneut zu ihr. „Lea, Lea, komm näher, ich habe dir etwas Wichtiges zu sagen.“ Lea legte ihr Gesicht nah an die Sonnenblume und hörte genau zu. „Der Sommer geht langsam zu Ende und ich werde bald anfangen zu sterben“, sagte die Sonnenblume, „aber du musst nicht traurig sein, bleib weiterhin glücklich. Und weil du ein ganz besonders Mädchen bist, möchte ich, dass du all die Samen, die ich in deinen Garten fallen lasse, einpflanzt. Im nächsten Jahr dann, wenn du immer gut nach ihnen schaust und sie begießt, wirst du eine neue Zauber-Sonnenblume haben und du wirst viele neue Zauberkräfte erhalten.“ Dann lächelte die Sonnenblume, zwinkerte Lea noch einmal zu und streckte ihren Kopf wieder in die Wolken empor.
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| The next morning when Lea looked through the window the sunflower had gone. She raced outside to where it had been and there, just as the sunflower had told her was the sunflower seeds. She picked them up and put them very carefully into a paper bag. She mustn’t loose them because when the winter was over she was going to plant them all and one of them would grow into another magic sunflower. She ran back inside the house and felt very, very happy. She would never be sad again and next year when the new magic sunflower grew she would have even more special powers. |
Als Lea am nächsten Morgen aus dem Fenster sah, war die Sonnenblume verschwunden. Lea rannte nach draußen und fand dort, wo sie gestanden hatte, die Sonnenblumensamen, genau wie es die Sonnenblume ihr gesagt hatte. Sie hob die Samen auf und steckte sie sorgfältig in ein Papiertütchen. Sie durfte sie nicht verlieren, denn wenn der Winter vorbei war, wollte sie alle Samen einpflanzen und einer von ihnen würde zu einer neuen Zauber-Sonnenblume heranwachsen. Glücklich lief sie ins Haus zurück. Sie würde nie mehr traurig sein und im nächsten Jahr, wenn die neue Zauber-Sonnenblume herangewachsen war, würde sie sogar noch größere Zauberkräfte bekommen. |
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